Logo Hildesheimer Allgemeine

Navigation Menu+

Wisentgehege Springe

Gepostet am Sep 29, 2016 von in Tierparks & Zoos | Keine Kommentare

Ein Besuch im Wisentgehege Springe entschleunigt

Am 1. März beginnt die neue Saison mit der Flugschau auf dem Falkenhof

Die Falkner des Wisentgeheges in Springe kehren aus der Winterpause zurück. Bereits am Freitag, 1. März, gibt es um 14 Uhr die erste Flugschau. Die wunderschönen Flugakrobaten erheben sich wieder für Zuschauer in die Lüfte. Ob Falken, Bussarde, Milane, Eulen, Käuze oder Adler – alle sind zu sehen. Am Sonnabend und Sonntag, 2. und 3. März, erheben sich die faszinierenden Wildvögel um 11 und 14 Uhr in die Lüfte. Bis Ende März findet dann dienstags bis freitags eine Flugvorführung um 14 Uhr statt. An den Wochenenden jeweils um 11 und 14 Uhr. Seit der Eröffnung im Jahr 2002 geht es im Falkenhof nicht nur um Biologie und Artenschutz von Greifvögeln und Eulen. Dort ist auch eine 4000 Jahre alte Kunst – die Kunst mit den Vögeln zu jagen zu erleben. Das Team um Falkner Rouven Polep herum entführt Besucher in die faszinierende Welt der Tag- und Nachtgreife. Während der Flugvorführungen bringen die Falkner den Zuschauern die einzelnen Greifvogelarten und deren Lebensweisen auf spannende Art und Weise näher.

Eine weitere Attraktion ist die Präsentation der Polar- und Timberwölfe. Wolfsexperte Matthias Vogelsang berichtet täglich, außer montags, um 11.45 und 14.45 Uhr, über die handaufgezogenen Raubtiere. Außerdem können Besucher an den Wochenenden Rentiere ganz nah zum Streicheln erleben.

Zum ersten Mal sind Rentiere im Rentiercamp geboren worden

Das Team vom Wisentgehege Springe freut sich über Nachwuchs im Wildpark – ganz besonders über die ersten zwei Rentierbabys im Rentiercamp. Das Jungtier ist, anders als die meisten Hirschkälber, nicht gefleckt und schon kurz nach der Geburt sehr selbstständig. So kann es bereits eine Stunde nach der Geburt laufen. Die beiden Kälber sind total niedlich. Als einzige Hirschart trägt beim Rentier auch das Weibchen ein Geweih – allerdings ist es um einiges kleiner als beim männlichen Rentier.
Nachwuchs gab es auch beim Muffelwild. Das kleinste Wildschaf der Welt bringt, genau wie das Rentier, meistens nur ein Junges zur Welt. Bereits im Alter von einem Monat beginnen beim Widderlamm die schneckenartigen Gehörne zu wachsen. Das Muffelschaf, das weibliche Tier, trägt keine Schnecke. Und dann sind da noch die vielen braun-weiß gestreiften Frischlinge, die hinter ihren Müttern herum wuseln.
Im Monat Mai wartet das Team von Wisentgehegeleiter Thomas Hennig zudem auf Nachwuchs bei den Elchen und den Wisenten. Besucher können also viel entdecken. „Vergessen Sie Ihre Kamera nicht und gehen Sie auf Fotosafari“, fordert Wisentgehegeleiter Thomas Hennig, der selbst passionierter Tierfotograf ist, die Besucher auf.

Fotos: Hennig Wisentgehege

 

Wildschweinbabys wuseln durchs Gehege

Die ersten saumäßig niedlichen Frischlinge dieses Jahres haben im Wisentgehege Springe das Licht der Welt erblickt. Munter laufen die gestreiften Minis hinter ihren Schweinemamas her – zum Entzücken der Besucher. Die Frischlinge sind bereits kurz nach der Geburt auf den Beinen, alle Sinne sind sofort ausgeprägt. In den kühlen Nächten kuscheln sie sich in der mit Stroh ausgestatteten Wurfkisten aneinander. In der Regel bekommt eine Bache vier bis acht Frischlinge. In den ersten drei Monaten ernähren sich die Winzlinge nur von der Muttermilch, danach gibt es pflanzliche Nahrung. Die Kleinen behalten ihr gestreiftes Fell für etwa 12 bis 14 Wochen. Dann wechseln sie zum ersten Mal die Farbe und erscheinen in einem einheitlich rötlich-braunen Borstenkleid. In den nächsten Tagen sollten weitere Bachen ihren Nachwuchs bekommen. Wildschweinmütter sind ausgesprochen fürsorglich und sehr wehrhaft, wenn sie eine Bedrohung für ihren Nachwuchs sehen. Streicheln der Kleinen ist also absolut verboten.

 

Mit Speck fängt man ….. Mäuse

Neue Spielstation im Wisentgehege mit tierischen Redensarten

Das Wisentgehege Springe ist um eine neue Attraktion reicher: eine interaktive Spiel- und Lernstation für jüngere Besucher. Dort dreht sich alles um „Tierische Sprichwörter und Redensarten zum Mitraten“. Wer kennt nicht „Da steppt der…. Bär“ oder „Sei kein ….. Frosch“. Forstwirt Axel Remmer, Mitarbeiter des Wisentgeheges, hat dieses Thema kindgerecht aufgearbeitet. Den Anfang der Redensart muss den Kleinen zwar vorgelesen werden – aber die Lösung versteckt sich hinter einer Klappe in Form eines Fotos. Die jungen Besucher sehen die richtige Antwort sofort. Zehn Redensarten sind in dem 2,50 mal 2,50 Meter großen Unterstand zu erraten. Aufgestellt ist die Station im Erweiterungsteil des Wisentgeheges. Damit füllt sich der interaktive Weg mit der vierten Station.

Wisentgehege Springe

ort

Wisentgehege 2,

31832 Springe

 

 

telefon

0 50 41 / 58 28

 

 

 

 

uhr

Mai – September
8.30 Uhr bis 18 Uhr

März/April und Oktober
8.30 Uhr bis 17 Uhr

November – Februar
9 Uhr bis 16 Uhr

Bei Einbruch der Dämmerung wird um das Verlassen des Wisentgeheges gebeten.

Hunde nicht gestattet!

 

 

euro

Einzelbesucher
Erwachsene 12 €
Kinder (3-17 Jahre) 8 €
Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte 9,50 €

Gruppen
ab 20 Personen 10,50 € Schulklassen/Kinder 6,50 €

Familientagesticket
2 Erwachsene mit 2 eigenen Kindern bis 17 Jahre 33 €
jedes weitere Kind bis 17 Jahre zusätzlich 3 €

Führungen
Dauer ca. 1,5 bis 3 Stunden, 70 €

Tag als Wolfspfleger ab 390 €

Tag als Tierpfleger ab 160 €

 

 

 (Stand August 2019)

HAZ-Abonnenten und eine Begleitperson erhalten einen Preisvorteil von bis zu 50% auf den Eintrittspreis im Wisentgehege Springe. Zum ABOextra-Coupon

Tagesprogramm:

Flugschau:
Bis zum 31. März täglich, außer montags, um 14 Uhr. An den Wochenenden zusätzlich um 11 Uhr. Ab dem 1. April sind die Flugschauen täglich, außer montags, um 11 und 14 Uhr zu sehen. An den Wochenenden und an den Feiertagen gibt es eine Extra-Flugschau um 16 Uhr.

Präsentation der Polar- und Timberwölfe:
täglich, außer montags, um 11.45 und 14.45 Uhr

Rentierpräsentation: (nur sonnabends, sonntags und feiertags)
12.30 und 15.30 Uhr

Öffentliche Fütterungen:

10.15 und 17 Uhr, unterschiedliche Tierarten (außer sonn- und feiertags) Die Tierart ist jeweils im Eingangsbereich angeschlagen.

Das Wisentgehege hat von März bis Oktober täglich ab 8.30 Uhr geöffnet. In den Monaten November bis Februar ist ab 9.00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist von Mai bis September um 18.00 Uhr; März, April und Oktober hat die Kasse bis 17.00 Uhr geöffnet und von November bis Februar ist letzter Einlass um 16.00 Uhr.